Ein paar weitere Trauerkarten…

… möchte ich Dir heute zeigen… ein immer wieder trauriges, aber auch dankbares Thema.

Zeigen doch liebevoll selbst gestaltete Karten eine besondere Wertschätzung und drücken oft mehr aus als es eine „gekaufe“ Karte könnte.

Pusteblumen sind ja schon häufiger Thema für Trauerkarten gewesen, nicht nur – aber auch – hier bei mir.

Und ich habe inzwischen schon häufig gehört, dass meine Trauerkarten „so hell“ sind…

Ja, das sind sie! Ich finde, es reicht völlig aus, einen schwarzen bzw. dunklen Rahmen zu setzen. Im ersten Moment greifen viele meiner Workshop Teilnehmer beim Thema „Trauerkarten“ zu schwarzem Farbkarton…

Verständlich… aber dadurch wirkt eine Karte schnell sehr „schwer“.  Stell Dir die Karten mit einer schwarzen Basis vor… das kann schnell erdrückend wirken.

Eine Trauerkarte darf – und sollte natürlich auch – Trauer ausdrücken… aber sie darf auch ein bisschen Trost spenden.

Und deshalb finde ich die Blance gerade bei einer Trauerkarte ganz wichtig!

Respekt dem Anlass entsprechend, aber auch eine Umarmung für denjenigen, der sie liest. Man möchte die Last ja leichter und nicht schwerer machen durch die Karte.

Zumindest ist das mein Empfinden… und deshalb versuche ich immer, meinen Trauerkarten nicht zu viel „Schwere“ zu verleihen. Und auch das ist nicht immer so einfach…

Für mich ist eine Kombination aus neutralen Farben – wie hier Granit, aber auch Schiefergrau, Anthrazit, auch Saharasand – mit Weiß und Schwarz ( in dezenter Menge) eine gute Kombination für Trauerkarten. Pergamentpapier lassen sich Elemente  filigraner und zerbrechlicher wirken, nehmen dadurch wieder ein wenig Schwere und geben Karten einen dezenten, edlen Look. Um das Motiv dennoch deutlich sichtbar zu machen,habe ich den Streifen Farbgarton in der Farbe Granit hinterlegt – so hebt sich das Motiv vom Hintergrund ab und ist klar erkennbar. Die gerissene Kante bricht dabei die „harten“ Strukturen und sorgt auch für mehr „Weichheit“.

Pergamentpapier mildert zudem – wie hier – die Härte des schwarzen Farbkartons, der nur noch durch das Papier schimmert…

…und die zwei Worte sagen ja schon alles.

Für den Hintergrund habe ich weißen Farbkarton geprägt… mit den Formen „Schreibschrift“ bzw. „Strukturputz“… auch hier ist weniger mehr. Die Prägung wirkt edel, ohne sich in den Vordergrund zu schieben.

Eine weitere interessante Variante ist die Prägung von Pergamentpapier. Die Prägung erscheint fast weiß… das wirkt auch edel, aber dezent…

Passende Briefumschläge lassen sich ganz fix gestalten… einfach am linken Rand den Umschlag prägen mit dem Motiv, das Du für den Hintergrund gewählt hast. So ist der Umschlag auch wieder passend, aber dezent gestaltet. Wirkt edel, aber nicht zu traurig.

So ist zumindest mein Empfinden und meine Intention, wenn ich Trauerkarten gestalte.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Tipps geben, um selbst persönliche individulle Karten zu gestalten… denn kaum ein Thema erfordert mehr Fingerspitzengefühl (und kann so nachhaltig etwas ausdrücken und bewirken) wie das Thema Trauer.

Soweit für heute… bis bald wieder hier!

Mit nachdenklichen Stempelgrüßen,

Deine Britta