Tolle Technik!!! – die Stanzteil – Negativ – Technik…

… habe ich Dir zwar vor vier Jahren schon gezeigt, aber da ich in meiner Workshop Runde darauf angesprochen wurde, möchte ich sie Dir mit den tollen Sonnenblumen noch einmal vorstellen! Nach vier Jahren darf man sich ja mal wiederholen 😉 .

Was hier wie mühsame Puzzlearbeit aussieht, ist viel einfacher, als es auf den ersten Blick den Anschein hat 😉 .

Diese Technik eignet sich –  wie “damals” die tollen Schmetterlinge – für Stanzmotive, die eine filigrane Variante und eine Basis haben. Die Kleinteile, die beim Stanzen der großen Sonnenblume eigentlich im Papierkorb landen, lassen sich prima weiter verwenden!

Zunächst stanzt Du Dir den “Hintergrund” aus, hier also in Savanne.

Und dann kurbelst Du wie gewohnt das filigrane Motiv durch Deine Stanz – und Prägemaschine.

Wichtig dabei ist die Verwendung Deiner Präzisionsplatte, damit die Teile auch gut ausgestanzt sind und nicht hängen bleiben. Evtl. auch drei – vier mal durchkurbeln.

Nun werden die kleinen Stanzteilchen nicht wie üblich heraus gedrückt, sondern auf jedes kleine Teilchen gibst Du vorsichtig einen Tropfen Klebstoff…

… dabei nicht zu großzügig sein, damit der Kleber nicht überquillt und die Stege des Motivs festklebt 😉 .

Nun legst Du den zuvor ausgestanzten Hintergrund passgenau auf das Motiv…

… drückst es vorsichtig an und wartest einen Moment, damit der Kleber ein wenig anziehen kann. Aber auch nicht zu lange, falls doch Kleber “übergequollen” ist, denn so lange der Kleber noch nicht ganz trocken ist läßt sich die Blüte dennoch wieder lösen.

Nun drehst Du die Stanzform um…

… und hebst sie vorsichtig nur ein klein wenig an – also noch nicht komplett abnehmen. Am besten drückst Du vorher die Teilchen mit einem Holzstäbchen o. ä. nochmal leicht an, damit sie auf der Unterlage kleben bleiben und sich nicht mit ablösen. Falls nun doch welche in der Form hängen bleiben, dann kannst Du sie einfach mit dem Holzstäbchen heraus drücken.

Dann kannst Du die Stanzform entfernen und die filigrane Form vorsichtig abnehmen…

 

… es bleiben dann die festgeklebten Stanzteilchen ohne große Puzzelei an Ort und Stelle 😉 .

… und Du kannst sowohl das übliche Stanzmotiv alsauch diese neue Blüte weiter verwenden.

Nun brauchst Du nur noch die Blütenmitte zu ergänzen und fertig ist Deine raffinierte Blüte!

Was aus dieser Blüte geworden ist, das kannst Du Dir hier ansehen. 😉

Die letzten Sonnenblumen stehen ja immer noch im Garten und leuchten… bei Sonne wie heute besonders schön!

Soweit für heute… bis bald wieder bald wieder hier!

Mit sonnenstrahlenden Stempelgrüßen,

Deine Britta

Tolle Kartentechnik!!! – Die Pull Tab Flap Card…

… möchte ich Dir heute vorstellen bzw. Schritt für Schritt zeigen, wie einfach Du sie nachwerkeln kannst!

Hier zeige ich Dir schonmal die verwendeten Elemente…

Das sind ein Quadrate aus dem Stanzformenset “Stickmuster” mit einer Kantenlänge von 6,5cm (Espresso), zwei Quadrate mit Kantenlänge 5,4 cm (Terrakotta) und eines mit Kantenlänge 4,1cm (Vanille pur). Falls Du die Quadrate selbst zuschneidest, kannst Du natürlich auch “glatte Maße” wählen.

Eine Basiskarte im halben DinA 4 Format, also 14,85 x 21cm, gefalzt bei 10,5 cm. Die Auflage bzw. Mattung hat bei mir ein Maß von 13,85 x 9,5cm (Espresso) und nochmal 9 x 13,35cm Vanille pur.

Für den Ziehmechansimus benötigst Du einen Streifen Farbkarton im Maß 5cm x etwa 15cm, den Du angepaßt an Dein Motiv noch ein wenig kürzen kannst.

Vom Prinzip bastelst Du ein Buch mir nur zwei Seiten. Am “Buchrücken” wird die obere Seite fest geklebt, die die untere, etwas kleinere Seite zunächst verdeckt. durch ziehen am seitlichen Streifen klappt dann das “Buch” auf.

Los geht es!

Zunächst stanzt Du mit der Stanze “klassisches Etikett” einen Schlitz in den Farbkarton in Vanille pur.

Hier ist hauptsächlich entscheidend, auf welcher Höhe Du später Dein Motiv positionieren möchtest. Nach rechts und links kannst Du später noch ein wenig variieren.

Falls gewünscht wird nun der Hintergrund geprägt…

Nun wird der Streifen für den Ziehmechanismus erst mit der Stanze “Bezaubernder Anhänger” gestanzt und dann gefalzt.

Die linke Aussenkante Deines Motivs liegt später auf der Falz, die zum Anhängermotiv zeigt – dieser Abstand gibt also die Position des Motivs und somit Deine erste Falz vor. Um zu wissen, wo Du falzen möchtest, leg also das Anhängermotiv so hin, wie es später sichtbar sein soll.

Bei mir war das Maß etwa bei 6,5 cm und 5,7 cm. Wichtig ist hier nur, dass der Abstand zwischen den beiden Falzlinien nicht zu groß ist, damit das oberes Quadrat später auch das darunter liegende verdeckt und es nichtraus guckt 😉 . Ich habe zuerst 1 cm Abstand gelassen, dann gerät aber das obere Quadrat zu weit nach links 😉 . Wenn Du nur 8mm Abstand läßt, dann passt es besser.

Am besten probierst Du mit einem Stück “Schmierpapier”, was ich meine. Dann wird Dir schnell klar, wie der Mechanismus funktioniert 😉 .

Hier siehst Du nochmal, wie der Streifen später liegt.

Wenn der Streifen so positioniert ist, dass rechts der gewünschte Anteil des Anhängermotivs übersteht, kannst Du den überschüssigen Teil einkürzen…

… und den “Rücken” bzw. die Klebelasche mit Kleber versehen…

… und das größte Quadrat bündig auf den mit Kleber versehenen Streifen kleben…

… dabei steht es rechts und links ein wenig über.

Das sieht ein bißchen aus wie ein Buch.

Nun wird das Quadrat in Terrakotta ohne Motiv auf den breiten Streifen geklebt.

Um zu sehen, was ich meine, schiebst Du am besten den Streifen wieder durch den Schiebeschlitz und klappst den Streifen um, auf den das zweite Quadrat geklebt wird.

Nun trägst Du Kleber auf …

… und klebst auch dieses Quadrat linksbündig auf…

Nun “klappt” das schon 😉 .

Nun wird noch der Spruch auf das innere Quadrat geklebt…

… wie auf eine Buchseite…

… und dann der Streifen durch den Schiebeschlitz gesteckt…

Nun erfolgt die Positionierung: lass den Streifen rechts so weit wie gewünscht heraus schauen bzw. überstehen und gib dann von unten Kleber auf die Außenkante des kleinen Quadrates (WICHTIG: nur an der Außenkante Kleber aufbringen!!!)…

… um den Schiebemechanismus mit der Karte zu verbinden…

Nun ist der Ziehmechanismus fertig!

Damit später alles reibungslos läuft, bringst Du nun auf der Rückseite Dimensionals an (insbesondere neben dem Ziehstreifen)…

… und klebst die Auflage auf Deine Karte.

Dekorieren…

… fertig!

Ich hoffe, die Anleitung war verständlich. Ich denke, vieles klärt sich, wenn Du Dein Projekt in der Hand hast und ausprobieren kannst 😉 .

Viel Spaß mit dieser raffinierten Kartentechnik, die den Spieltrieb weckt 😉 .

Soweit für heute… bis bald wieder hier!

Mit schön verspielten Stempelgrüßen,

Deine Britta

Die Anleitung für das kleine Teebeutel Büchlein…

… möchte ich Dir heute zeigen.

Du benötigst dazu für den “Umschlag”:

  • ein Stück Farbkarton Terrakotta im Maß 21 x 8 cm, falzen beidseitig bei 8,5 cm
  • für die Dekoration zwei Stücke Flüsterweiß im Maß 7,5 x 8cm, eines im Maß 7,5 x 3,5 cm und
  • zwei Stücke Designerpapier im Maß 7 x 7,5 cm und eines im Maß 7 x 3 cm

Für die “Seiten” bzw. die Einsteckfächer benötigst Du:

  • ein Stück Farbkarton im Maß 19 x 14,85 cm
  • ein Stück Farbkarton im Maß 18 x 14,85 cm
  • ein Stück Farbkarton im Maß 17 x 14,85 cm

und falzt diese jeweils bei 7 und 14cm. Nicht wundern über die 14,85cm – so kannst Du einfach einen DinA 4 Bogen Flüsterweiß halbieren und auf das benötigte Maß einkürzen. 😉

Und nun nochmal Schritt für Schritt: Continue reading “Die Anleitung für das kleine Teebeutel Büchlein…”

Tolle Technik!!! – die Rock n Roll Technik…

… habe ich Dir noch gar nicht gezeigt!

Es handelt sich dabei um eine simple, aber wie ich finde sehr schöne und effektive Technik. Sie eignet sich besonders gut für “flächige” Stempel, damit der Farbverlauf schön zur Geltung kommt.

Ich habe für mein Beispiel den Walfisch aus dem Stempelset “Fantastfisch” gewählt, der eignet sich sehr gut für diese Technik, der “Wasserfarben – bzw. Siebdruckeffekt” des Stempels wird so sehr schön hervor gehoben!

Wichtig dabei ist es, von der hellen zur dunklen Farbe zu arbeiten.

Du nimmst also mit Deinem Stempel zuerst die helle Farbe (hier Rauchblau) auf…

… und “rollst” dann nur mit den Kanten über ein Stempelkissen mit dunklerer Farbe (hier Pfauengrün)… Continue reading “Tolle Technik!!! – die Rock n Roll Technik…”

Tolle Kartentechnik!!! – die Anleitung für die Z Fold Card…

… ist eigentlich sehr kurz – aber trotzdem einen Beitrag für meine Serie “Tolle Kartentechnik!!” wert 🙂 .

Du benötigst für diese simple Technik mit raffinierter Wirkung zwei gleich lange, unterschiedlich breite Streifen Farbkarton, die jeweils wie ein Z gefaltet werden.

Der erste wird Deine eigentliche Karte, der zweite bildet das ausgeklappte Element.

Der Farbkarton der Kartenbasis (in der Farbe Granit) hat das Maß 10,5 x 29,7 cm (also ein der länge nach halbiertes DinA 4 Format), der schmalere flüsterweiße Streifen ist ebenfalls 29,7 cm lang und in meinem Beispiel 3,5 cm breit.

Diese beiden Streifen werden gefalzt bei 7,4 cm und 14,85 cm, die Aufleger sind jeweils 0,5 cm schmaler als die Grundfläche, also für die Basiskarte hier 10 x 14,35 cm in Pfauengrün und zwei Stücke Farbkarton 10 x 6,9 cm . Den Farbkarton in der Farbe Heideblüte habe ich fast bündig gehalten, Du kannst aber natürlich ebenso gut auch hier einen Rand lassen, je nachdem, wie Du dekorieren möchtest 🙂 .

Am einfachsten gestaltest Du den Hintergrund schon vor dem Zusammenkleben… Continue reading “Tolle Kartentechnik!!! – die Anleitung für die Z Fold Card…”

Die Anleitung für die CD Ziehverpackung…

… habe ich heute für Dich!

Das Prinzip ist ganz einfach: Du bastelst eine oben offene, passende Box, stanzt eine Öffnung für das Bändchen hinein und fertig ist Deine Verpackung!

Du benötigst ein Stück Farbkarton im Maß 18 x 29,5 cm, dieses falzt Du bei:

lange Seite: 14 / 15,5 cm

kurze Seite : 1,5 / 16,5 cm.

Dann sollte es so aussehen:

Nun schneidest Du die Klebelaschen wie hier zu sehen: Continue reading “Die Anleitung für die CD Ziehverpackung…”

Tolle Kartentechnik!!! – die Anleitung für die Kulissen – oder Theaterkarte…

… möchte ich Dir heute zeigen!

Damit Du weißt, wie der Aufbau ist, erkläre ich Dir schonmal das Prinzip 😉 .

Die Karte besteht aus zwei Teilen: dem Rahmen… Continue reading “Tolle Kartentechnik!!! – die Anleitung für die Kulissen – oder Theaterkarte…”

Der 13. Technik Blog Hop: Tolle Kartentechnik!!! – eine Ziehkarte…

… habe ich heute für den 13. Technik Blog Hop für Dich vorbereitet!

Ich freue mich ja jedes Mal wieder auf den Blog Hop und die tollen Inspirationen!

Vielleicht kommst Du ja gerade von Annett zu mir rüber gehüpft und hast schon Ihre Ideen bewundert.

Die Karte, die ich heute für Dich vorbereitet habe, wird auch “Double Slider Card” oder “Push and Pull Card” genannt.

Ganz “materialsparend” lässt sich aus einem DinA 4 Bogen Farbkarton eine Karte und eine kleine Verpackung nach dem gleichen Prinzip gestalten.

Diese Karte habe ich Dir bereits gezeigt

… und hier noch ein weiteres BeispielContinue reading “Der 13. Technik Blog Hop: Tolle Kartentechnik!!! – eine Ziehkarte…”

Tolle Technik!!! – Hintergründe mit der Schwammwalze…

… lassen sich ganz unkompliziert im Handumdrehen gestalten!

Als kleine Einstimmung in meine Serie mit dem Pfau möchte ich Dir heute zeigen, wie ich als Vorbereitung mit verschiedenen Techniken gespielt habe. Vor allem die Schwammwalze ist zum Einsatz gekommen – ein tolles Werkzeug, das viele Möglichkeiten bietet! Das war mir doch einen Extra Beitrag für meine Serie “tolle Technik!!!” wert 🙂 .

Du benötigst eines oder mehrere Stempelkissen und ein Schwammwalze – und damit lassen sich passend zu Deinem Projekt in Deiner Wunschfarbe und passend zum Motiv individuelle Hintergründe und Designerpapier gestalten!

  1. Die einfachste Variante ist, mit der Schwammwalze über das Stempelkissen zu rollen, Farbe aufzunehmen und dann mit der Walze über Deinen Hintergrund zu rollen… hier habe ich Pfauengrün und Olivgrün verwendet. Durch den unterschiedlich intensiven Farbauftrag entsteht ein interessanter Effekt mit verschiedenen Farbnuancen.

Diesen Hintergrund kannst Du nun z. B. mit einem ausgestanzten Motiv weiter verarbeiten. Hier habe ich den Farbkarton einfach hinter die ausgestanzte Silhouette der Pfauenfeder gelegt… Continue reading “Tolle Technik!!! – Hintergründe mit der Schwammwalze…”

Tolle Kartentechnik!!! – Die Anleitung für die Zick Zack Karte…

… möchte ich Dir heute zeigen!

Um den DinA4 Bogen möglichst gut auszunutzen, habe ich mir in Längsrichtung einen 15 cm breiten Streifen abgeschnitten, starte also mit einem Stück Farbkarton im Maß von 15 x 29,7 cm.

Diesen falze ich dann so, dass drei gleich große Abschnitte entstehen, also bei 9,9 und 19,8 cm. Continue reading “Tolle Kartentechnik!!! – Die Anleitung für die Zick Zack Karte…”