Alle Liebe zum 10. Geburtstag! – Eine Z Fold Card und eine CD Hülle…

… habe ich gebastelt, als mein Patenkind Ida vor Kurzem 10 Jahre alt geworden ist!

Die Z Fold Card ist wieder eine besondere Karte: sie lässt sich ausziehen!…

… und erst dann zeigt sich, für wen und für welchen Anlass sie gestaltet wurde 😉 .

Bei der Farbwahl habe ich mich an den Lieblingsfarben meiner kleinen Nichte orientiert und so Heideblüte mit Pfauengrün kombiniert, ergänzt durch Granit als Neutralfarbe … und reichlich Glitzer durfte natürlich auch nicht fehlen!

Deshalb habe ich sowohl den ausgestanzten Schriftzug…

… alsauch die gestempelten Sternchen im Hintergrund und das Hütchen des Zebras mit Embossingpulver Schimmerweiß embossed.

Die Zebras selbst habe ich unmittelbar nach dem Stempeln mit transparentem Embossingpulver bestreut, solange die Tinte noch feucht war. Anschließend mit dem Embossinggerät das Pulver zum Schmelzen und so das Fell zum Strahlen bringen!

Die Kartenform nennt sich Z Fold Card, da sie aus zwei Streifen besteht, die wie ein doppeltes Z gefaltet sind…

… wie hier gut zu erkennen ist.

In den Raum zwischen den Streifen läßt sich übrigens wie bei der Theaterkarte ein LED Teelicht stellen…

… die die Karte im Dunkeln leuchten lässt!

Ein besonderer Hingucker ist wieder die kleine Wimpelkette finde ich. Wie einfach Du die mit den Stempeln der kleinen Partyhütchen gestalten kannst, das habe ich Dir ja schon bei der Theaterkarte gezeigt.

Reichlich Platz für einen persönlichen Gruß findet sich auch hier auf der Rückseite…

… die das Motiv der Vorderseite wieder aufgreift.

Die Karte findet übrigens trotz ihres ungewöhnlichen Formates in einen normalen Briefumschlag Platz.

Passend zur Karte habe ich einen Ausziehverpackung für die CD gebastelt, die Teil des Geschenks war.

Zieht man an dem Bändchen, so kommt die CD zum Vorschein!

Beides hat zum Glück absolut den Geschmack meiner kleinen Nichte getroffen 😉 . “Das sind ja meine Lieblingsfarben!” war der begeisterte Ausruf – und da sie selbst gerne bastelt wusste sie Karte und Verpackung durchaus zu würdigen 😉 .

Demnächst zeige ich Dir hier noch die Anleitung für die CD Hülle und die Z Fold Karte, doch für heute waren das schon genug Bilder 😉 .

Soweit für heute… bis bald wieder hier!

Mit fröhlich bewimpelten Stempelgrüßen,

Deine Britta

Tolle Kartentechnik!!! – die Anleitung für die Kulissen – oder Theaterkarte…

… möchte ich Dir heute zeigen!

Damit Du weißt, wie der Aufbau ist, erkläre ich Dir schonmal das Prinzip 😉 .

Die Karte besteht aus zwei Teilen: dem Rahmen…

 

… und einem gefalteten Innenteil, der in die Führungselemente hinter dem Rahmen geschoben wird.

Wie diese beiden Teile entstehen, das zeige ich Dir nun.

Du benötigst für die Front bzw. den Rahmen:

  • ein Stück Farbkarton im Maß 15 x 10,5 cm (hier Granit mit dem aufgelegten Stanzrahmen)
  • zwei Streifen Farbkarton im Maß 1,5 x 13,5 cm (hier Granit), beidseitig gefalzt bei 1,5 cm

für die Kulisse:

  • zwei “Vorhänge” im Maß 7,5 x 10,3 cm (hier Glutrot)
  • die “Bühne” im Maß 21 x 10,3 cm (hier Granit), gefalzt bei 1 / 5,5 / 14,5 / 19 cm (d.h. Deine Bühne ist 4,5 cm tief und 10 cm breit, die 1cm rechts und links dienen als Klebelaschen).

Für die Gestaltung der Front habe ich die “Bestickten Rechtecke” verwendet, das größte und das drittgrößte Rechteck, um einen Rahmen für das Theater zu schaffen und zudem das Fenster zu verstärken.

Dafür stanzt Du nun mittig wie auf dem Foto zu sehen mit dem drittgrößten (nicht das Größte nehmen!!!) ein Fenster aus dem Bogen Granit. Mit schwarzem Farbkarton wird dann mit Hilfe des größten und drittgrößten Rechtecks der schwarze Rahmen gestanzt…

… und passgenau auf die Front geklebt.

Nun folgen die “Führungslaschen” auf der Rückseite.

Hierfür klebst Du dden ersten der bei 1,5 cm gefalzten Streifen bündig auf die Rückseite…

… so dass ein Führungsschiene entsteht…

… und wiederholst das auf der anderen Seite.

Nun werden an beiden Seiten mit einer kleinen Kreisstanze die “Griffmulden” ausgestanzt – durch alle Papierschichten. Also aufpassen, dass Du nicht zu weit stanzt und versehentlich Deine Streifen auf der Rückseite durchtrennst oder zu schmal werden läßt!

Nun ist der erste Teil Deiner Karte fertig!

Für die “Bühne” faltest Du wie im Foto zu sehen den großen Streifen (gefalzt bei 1 / 5,5 / 14,5 / 19cm) wie einen Fensterflügel und klappst die kleinen Klebelaschen nach außen. Im Foto erkennst Du sicher, was ich meine.

Einfacher ist es, die Rückwand der Bühne schon vor dem Zusammenbau zu gestalten – bei mir schimmert hier schon die schwarze Tafel durch 😉 .

 

Wie Du auch siehst, stoßen die beiden Flügel bei mir in der Mitte nicht zusammen, es bleibt eine Lücke von etwa einem Zentimeter (beachte das rote “hier” im Foto 😉 ).

Das hat zwei Gründe 😉 : zum Einen konnte ich so die kurze Seite eines DinA4 Bogens nutzen, zum Zweiten wollte ich nicht, dass meine Bühne zu tief wird – ich hätte sonst 5 cm Tiefe statt 4,5 cm gehabt.

Da aber der Vorhang später “ganz geschlossen” sein soll, ist beim Aufkleben der Vorhänge darauf zu achten, dass der Vorhang auf beiden Seite einen halben Zentimeter “übersteht”, also nicht bündig auf die Falzkante geklebt wird!

Das Karopapier im Hintergrund verdeutlicht hoffentlich, was ich meine. Der Vorhang wird so aufgeklebt, dass er mit der dicken Hilfslinie abschließt…

… ebenso der zweite – und so schließt der Vorhang auch gut 😉 .

 

Nun ist Deine Kulisse quasi auch schon fertig!

Von hinten können nun die Vorhänge in die Führungslaschen geschoben werden.

Nicht wundern: von der Rückseite sieht die Karte auf den ersten Blick ein wenig “merkwürdig” aus…

… das ist “technisch bedingt” und soll so 😉 .

Fehlen nur noch zwei Kreise zur Verstärkung und als “Griffe”.

Einfach einen Kreis ausstanzen, mittig falzen und Kleber auftragen…

… und mittig auf die Vorhangseiten kleben.

Dekorieren nach Geschmack …

… und fertig ist Deine Theater – bzw. Kulissenkarte!

Für ein paar persönlich Worte bietet die Rückseite noch Platz…

Die kleine Wimpelkette ist übrigens ganz einfach gemacht: ich habe die kleinen Partyhütchen aus dem Stempelset “Zany Zebras” einfach zweckentfremdet 😉 . Dafür stempelst Du einfach die Hütchen mit dem Puschel nach unten dicht an die Falznaht eines Farbkartonstreifens und schneidest mit der Schere die Dreiecke ab.

Diese “Krokodilmäuler” klebst Du nun um einen Faden und fertig ist die Wimpelkette 🙂 .

Ich finde, dass die Theaterkarte wirklich eine ungewöhnliche Kartenvariante ist, mit der sich super Gutscheine oder ein Geldschein verschenken und Geschichten erzählen lassen!

Weitere interessante Kartentechniken findest Du in meiner kleinen Serie “Tolle Kartentechnik!!!” und weitere Beispiele für dieses Kartentyps findest Du hier.

Ich hoffe, die Anleitung war verständlich und wünsche Dir viel Spaß beim Nachwerkeln!

Soweit für heute… bis bald wieder hier!

Mit theatralischen Stempelgrüßen,

Deine Britta

Ein paar Theaterkarten mit Zany Zebras…

… möchte ich Dir heute zeigen!

Die Variante zur Einschulung kennst Du ja schon… und diese Karten waren quasi die Vorreiter dazu 😉 .

Das Besondere dieser Kartenform: wenn man seitlich zieht, dann entfaltet sich die Kulisse und der Vorhang öffnet sich!

Und wie Du siehst, wechselt das kleine Zebra zusammen mit dem Vorhang seine Position 😉 . So lassen sich spannende Effekte erzielen!

Man sollte also auch ein wenig darauf achten, was durch Ziehen am Vorhang passiert… wäre doch schade, wenn das Zebra nicht auch nach dem Öffnen durch die Griffmulde lugen würde, sondern vom Rahmen verdeckt würde 😉 .

Trotz der interessanten 3D Wirkung passt diese Karte in zusammengeklapptem Zustand in einen normalen Briefumschlag.

Da lassen sich bestimmt tolle Geschichten erzählen und z. B. verschneite Winterlandschaften hinter einem Fenster gestalten!

Die Streifen der Zebras habe ich übrigens nach dem Stempeln mit transparentem Embossing Pulver bestreut und heiß geprägt, also mit dem Embossing Fön zum Schmelzen gebracht. So erhält das Fell einen tollen Schimmer, und da das Pulver ja transparent schmilzt, bleibt der Stempelabdruck trotzdem sehr fein und filigran!

Die Wimpelketten bringen zusätzlich ein wenig Pepp ins Motiv… mal habe ich die Kette im Rahmen gespannt…

… ein anderes Mal erscheint sie erst beim Öffnen der Karte…

Im Hintergrund der “Bühne” lassen sich Glückwünsche platzieren…

… wie hier mit “Tafel Effekt” auf der Steinmauer. Aber auch ein Gutschein oder Geldschein läßt sich so prima verschenken, ohne gleich auf den ersten Blick erkennbar zu sein 😉 . Quasi erst beim Blick hinter – bzw. in die Kulisse 😉 .

Auf der Rückseite lassen sich noch ein paar Grüße unterbringen…

… und wenn man mag, dann läßt sich die Kulisse im Dunkeln mit einem LED Licht stimmungsvoll beleuchten.

Wie Du diese raffinierte Kartenform nachbasteln kannst, das zeige ich Dir hier demnächst. Also schau einfach wieder vorbei!

Soweit für heute… bis bald wieder!

Mit fröhlich gestreiften Stempelgrüßen,

Deine Britta

 

 

Team Blog Hop: Der neue Mini Katalog zum Herbst und Winter…

… startet ja heute und das ist doch ein toller Anlass für einen Blog Hop – diesmal vom Team Geschtempelt!

Ich habe mich für eine wie ich finde sehr interessante Kartenform entschieden: die “Pull Tab Flap Card”.

Ich mag ja Karten, mit denen man Geschichten erzählen kann ;-).

Die Geschichte vom kleinen Walross z. B. … oder die von dem Glückschweinchen… und ein versäumter Geburtstag ist immer eine kleine Geschichte wert finde ich 😉 .

So hat mich auch hier die kleine Eule aus dem neuen “Eulenfest” zu einer Geschichte animiert… und ja, dafür habe ich vorsichtig den Stempel zerschnitten, um die kleine Spinne zu entfernen, die die Eule eigentlich so skeptisch beäugt – für mich wird der Stempel so vielseitiger 😉 . Ich weiß aber, dass ein paar meiner Workshopmädels jedes Mal Gänsehaut bekommen, wenn ich das mache oder erzähle. Du kannst also natürlich auch die Spinne mit Kreppband abkleben, dann Tinte aufnehmen und anschließend das Kreppband entfernen, ehe Du abstempelst.

Diese kleine vergessliche Eule hat also ein schlechtes Gewissen… Continue reading “Team Blog Hop: Der neue Mini Katalog zum Herbst und Winter…”

Blumenvase selbst gemacht: ein kleines Mitbringsel für Freunde…

… benötigt man doch immer mal!

Vergangenen Samstag waren wir bei Freunden zum Essen eingeladen… und “eigentlich schenkt man da ja nix”… aber mit leeren Händen wollten wir auch nicht kommen!

Zum Glück habe ich für solche Gelegenheiten einen kleinen Fundus angelegt und ein paar Milchkartons “upgecyclet”… (ich habe auch erst durch diese Milchkartons gelernt, dass es so etwas gibt 😉 …

(lt wikipedia: Beim Upcycling (englisch up „nach oben“ und recycling „Wiederverwertung“) werden Abfallprodukte oder (scheinbar) nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt. Im Gegensatz zum Downcycling kommt es bei dieser Form des Recyclings zu einer stofflichen Aufwertung.) 😉

In diesem Beitrag habe ich Dir ja schon ein paar beplanzte Milchkartons gezeigt und hier schon eine Variante als Blumenvase… und da mir die Idee so gut gefallen hat, habe ich ein wenig auf Vorrat produziert 😉 …

… und die Kartons mit ein paar Blüten aus dem “Gänseblümchenglück” und Zweigen und dem Spruch aus dem Set “Gute Laune Gruss” dekoriert… mit Hilfe der Stanze “Allerliebste Anhänger” lassen sich im Handumdrehen kleine Fähnchen gestalten, die sich der Länge des Spruches anpassen lassen. Continue reading “Blumenvase selbst gemacht: ein kleines Mitbringsel für Freunde…”

Fantastischer Pfau 9: Resteverwertung…

… schließt meine doch nicht ganz so kleine Serie um den Pfau ab!

Als ich mit meiner “Bastelorgie” fertig war, lagen noch ein paar Teile auf meinem Basteltisch, die eigentlich zu schade für den Papierkorb waren. Jede Menge Streifen Farbkarton in allen möglichen Breiten und die eine oder andere ausgestanzte Silhouette. Und so sind diese wirklich schnellen Karten enstanden:

Dafür habe ich auf die Rückseite Kleber aufgetragen und die Stanzmotive mit Streifen hinterlegt… Continue reading “Fantastischer Pfau 9: Resteverwertung…”

Fantastischer Pfau 8: diverse Hintergründe mit der Schwammrolle…

… verbinden die Karten, die ich Dir heute zeigen möchte!

Die Bilder sprechen großteils für sich denke ich… ich werde also nur wenig dazu erläutern 😉 .

Ich starte mit diesen beiden – denn auch wenn das auf den ersten Blick vielleicht nicht auffällt, sind das quasi “positiv und negativ”… das ist aus den beiden Hintergründen geworden, deren Entstehung ich Dir in diesem Technikbeitrag am Anfang der Serie gezeigt habe 😉 . Sie sind in einem Arbeitsgang entstanden – den Hintergrund der linken Karte mit den drei ausgestanzten Silhouetten… Continue reading “Fantastischer Pfau 8: diverse Hintergründe mit der Schwammrolle…”

Fantastischer Pfau 7: klassisch geprägte Hintergründe und ein vielseitiges Federkleid…

… sind die Merkmale der Karten des heutigen Beitrags meiner kleinen Pfauenserie!

Diesmal steht wieder der ausgestanzte, filigrane Pfau im Vordergrund… Continue reading “Fantastischer Pfau 7: klassisch geprägte Hintergründe und ein vielseitiges Federkleid…”

Fantastischer Pfau 5: ein Hintergrund mit “Faux Embossing Technique”…

… ist dieses Mal das Thema meiner kleinen Serie rund um den Pfau!

Bei der “falschen Präge Technik” erweckt es auf den ersten Blick den Anschein, als sei das Papier herkömmlich geprägt worden… dem ist aber nicht so! Continue reading “Fantastischer Pfau 5: ein Hintergrund mit “Faux Embossing Technique”…”