Die Anleitung für den Ribba Rahmen mit Schüttelfenster…

… habe ich heute für Dich!

Ein paar Beispiele habe ich Dir vor kurzem hier ja schon präsentiert und da ich schon nach der Anleitung gefragt wurde, möchte ich Dir heute Schritt für Schritt zeigen, wie einfach Du diese Home Deko nachwerkeln kannst.

Los geht es!

Als Erstes benötigst Du einen geeigneten Bilderrahmen… wie zum Beispiel den aus dem großen schwedischen Möbelhaus…

… den nimmst Du auseinander und startest mit der Verzierung. Ich habe zunächst das Passepartout bestempelt… hier mit den Watvögeln aus dem tollen Stempelset “Durch die Gezeiten”…

… und dazu passend habe ich mir dann einen Hintergrund bestempelt. Das Maß des Farbkartons beträgt etwa 15 x 15 cm.

Um einen Eindruck vom Gesamteindruck zu bekommen, leg die Einzelteile übereinander 😉 …

Wenn Du zufrieden bist, kannst Du den Zusammenbau des Schüttelfensters in Angriff nehmen.

Das ist im Prinzip ganz einfach – Du musst Dir nur veranschaulichen, was für Funktionen Deine Bauteile haben 😉 … in Workshops erlebe ich es immer wieder, dass mit den Schaumstoffklebestreifen begonnen wird. Das ist aber jetzt noch zu früh! Als Erstes benötigst Du Dein “Schaufenster”, also befestigst Du zu allererst ein Stück Klarsichtfolie hinter Deinem Passepartout. (Die Klarsichtfolie hat die Art. Nr. 142314 und Du findest sie im aktuellen Jahreskatalog auf der Seite 169 – man übersieht sie leicht!).

Du drehst Dir also Dein Passepartout um…

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… und trägst einen Kleber Deiner Wahl auf…

Ich arbeite immer gerne mit dem Multikleber, Du kannst aber selbstverständlich auch Selbstklebeband o. ä. verwenden.

Nun klebst Du Deine Klarsichtfolie auf (bei mir etwa 14 x 14 cm groß) …

… und klebst anschließend Schaumstoffklebestreifen auf den Rand um das Fenster…

Wenn Du feines Schüttelgut wie Sand verwenden möchtest, dann ist unbedingt darauf zu achten, dass die Klebestreifen wirklich bündig aneinander kleben!

Nun kannst Du Dein “Schüttelelmente” – hier Vogelsand und kleine Seesterne – auf die Folie geben…

… und dann kannst Du nach Entfernung aller (!!!!, ich spreche aus Erfahrung 😉 ) Schutzfolien auf den Klebestreifen Deinen Hintergrund darüber platzieren. Fest andrücken (und keine Schutzfolie vergessen 🙂 ) … sonst rieselt es!

Ob Du lieber den Hintergrund auf Deine Arbeitsfläche legst, das Schüttelgut darauf gibst und dann den Rahmen platzierst ist Geschmacksache. In meinen Workshops haben einige Teilnehmer diese Variante bevorzugt, um das Motiv genauer ausrichten zu können. Ich habe mir lieber vorher evtl. eine kleine Markierung gesetzt und dann bei meiner Variante darauf geachtet, dass die Klebestreifen wirklich komplett auf dem Hintergrund landen. Probiere aus, was Dir sympathischer ist (und falls Dich dieser Absatz verwirrt, dann ignoriere ihn einfach und richte Dich nach den Fotos 😉 ).

Drehst Du Dein Werk nun um, dann sollte es so oder so ähnlich aussehen…

… und wenn alles gut schließt, dann dürfte auch nix rieseln 😉 .

Der Sand und die Elemente zwischen Hintergrund und Klarsichtfolie kann sich frei bewegen…

… allerdings sollte man nicht zu viel damit “spielen”, da sonst der feine Staub aus dem Vogelsand sich auf die “Scheibe” setzt und sie leicht stumpf erscheinen lässt.

Nun kannst Du das Fenster durch weitere Motive oder wie ich hier durch einen Spruch weiter ergänzen.

Für mehr Tiefe habe ich die Buchstaben mit Dimensionals aufgeklebt.

Das war es auch schon! Nun kannst Du den Rahmen wieder zusammen setzten.

Als Erstes legst Du die Scheibe in den Rahmen. Falls gewünscht, kommen nun Muscheln o. ä. …

… der Rahmen bietet da ja einiges an Platz und Gestaltungsmöglichkeiten! Auch die Muscheln bleiben bei mir beweglich, sie sind nur in den Rahmen gelegt.

Nun folgt Dein Passepartout…

… und schließlich die Rückseite des Rahmen…

Fertig ist ein interessantes Deko Objekt! Perfekt für die Kommode im Flur, um Gäste zu begrüßen, fürs Bad, die Fensterbank oder klassisch als Bild an der Wand.

Beim Schreiben werde ich angesichts des eher kühlen herbstlichen Wetters draußen gerade ein wenig wehmütig… die Fotos sind vor gerade mal zwei Wochen etwa entstanden… und da war es noch echt heiß!!! Nicht nur ich bin während der Gestaltung von der Sonne in den Schatten geflüchtet… auch meine Begleiterin hat sich ganz entgegen ihrer Gewohnheit in den Schatten unter meinen Arbeitstisch verzogen 😉 …

Ich hoffe, die Anleitung war verständlich und ich wünsche Dir viel Spaß beim Nachwerkeln!

Inzwischen ist mir auch eher nach herbstlichen Projekten… und ich hab auch schon Ideen für herbstliche Rahmen. Doch einen sommerlichen Ribba Rahmen werde ich Dir hier demnächst trotzdem noch zeigen! Immerhin schon mit Produkten aus dem neuen Herbst Winter Katalog… und trotzdem sommerlich frisch!

Soweit für heute… bis bald wieder hier!

Mit spätsommerlich – frühherbstlichen Stempelgrüßen,

Deine Britta